Folge 5 | Bauprodukt oder Bauart? – Wie aus Einzelteilen ein Bauwerk entsteht
Shownotes
In dieser Folge des Woodcasts setzen Adrian und Michel ihre Reise durch das Bauordnungsrecht fort – und widmen sich einem Thema, das in der Praxis immer wieder für Verwirrung sorgt: Bauprodukte und Bauarten.
Was genau ist eigentlich ein Bauprodukt?
Und wann wird daraus eine Bauart?
Anhand eines einfachen Beispiels – dem klassischen Dachstuhl – erklären die beiden, wie einzelne Bauprodukte wie Sparren, Pfetten oder Nägel zusammenwirken und erst durch ihre richtige Anwendung zur Bauart werden. Dabei wird auch klar: Selbst wenn alle Produkte korrekt sind, kann eine falsche Ausführung dazu führen, dass das Bauwerk nicht den Anforderungen entspricht.
Außerdem geht es um die Frage, wann Bauprodukte überhaupt verwendet werden dürfen. Adrian und Michel erklären die wichtigsten Grundlagen rund um:
CE-Kennzeichnung und europäische Produktnormen
European Assessment Documents (EAD) und ETA
nationale Regelungen und Zulassungen
allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen und Zustimmungen im Einzelfall
Prüfzeugnisse und ihre Bedeutung
Überwachungssysteme für Bauprodukte
Dabei wird auch deutlich, warum Kennzeichnungen allein noch keine Garantie für die Verwendbarkeit sind – und weshalb Bauprodukte immer im Zusammenhang mit den Anforderungen des Bauwerks betrachtet werden müssen.
Zum Abschluss geben Adrian und Michel einen Ausblick auf die nächste Folge:
Dann geht es darum, wie aus geprüften Bauprodukten über Bauarten ein fertiges Bauwerk entsteht.
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