Folge 7: Schallschutz verstehen - Bauakustik, Raumakustik und die Sprache der Akustiker
Shownotes
In dieser Folge starten Adrian Blödt und Michael Merk in das große Themenfeld Schallschutz. Nachdem sich die letzten Episoden intensiv mit Bauordnungsrecht, Bauprodukten und Bauarten beschäftigt haben, geht es nun um die Grundlagen der Akustik im Bauwesen.
Was ist eigentlich Schall? Worin unterscheiden sich Luftschall und Körperschall? Was versteht man unter Bauakustik, Raumakustik und Immissionsschutz? Und warum sprechen verschiedene Menschen oft über völlig unterschiedliche Dinge, wenn sie von „Schallschutz“ reden?
Gemeinsam arbeiten sich Adrian und Michael Schritt für Schritt durch die wichtigsten Begriffe der Akustik. Dabei geht es um Schalldämmung, Pegel, Dezibel, Bewertungen, Nachhallzeiten und die ersten Grundlagen der bauakustischen Anforderungen. Außerdem wird erläutert, welche Rolle die DIN 4109 und die Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (MVV TB) für den baulichen Schallschutz spielen.
Eine Folge für alle, die schon immer verstehen wollten, warum Akustiker manchmal scheinbar eine eigene Sprache sprechen – und warum guter Schallschutz weit mehr bedeutet als nur dicke Wände.
Themen dieser Folge:
Was ist Schall?
Luftschall und Körperschall
Bauakustik, Raumakustik und Immissionsschutz
Pegel, Dezibel und Schalldämmung
Warum Akustik anders rechnet als die meisten anderen Disziplinen
Die Bedeutung von Bewertungen und Einzahlwerten
Schallschutz als bauordnungsrechtliche Anforderung
DIN 4109 und die Mindestanforderungen an den Schallschutz
In den kommenden Folgen vertiefen wir die Themen Luftschall, Trittschall, Nachhallzeit, Schallausbreitung und die praktische Umsetzung von Schallschutz im Holzbau.
Transkript anzeigen
00:00:07: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres Woodcasts.
00:00:11: Auch heute freuen wir uns wieder, dass ihr alle dabei seid.
00:00:14: und nachdem wir uns die letzten Folgen sehr intensiv mit dem Bauordnungsrecht, den Bauprodukten, den Bauarten beschäftigt haben, wo wir heute in einem Themenfeld wechseln und ein wenig über etwas anderes sprechen.
00:00:28: Über etwas sehr technisches Und ein Thema das einen von uns seit Jahren begleitet
00:00:38: Hallo
00:00:40: Ja, der Michel ist auch da offenbar.
00:00:42: Und was soll es denn heute gehen?
00:00:46: Schallschutz!
00:00:50: Ich höre dich, Michael.
00:00:51: Es geht um den Schall-Schutz.
00:00:55: In der Tat, Adrian, es geht um dein Thema Schall schutz.
00:00:59: und wenn man auf die Baustellen geht oder wenn man in die Planungsrunden sich so umhört... ...oder auch allein wenn wir zu den Bauherren in die Schaufixe geht dann merkt man relativ schnell, da reden ganz viele Menschen zwar vom Schallschutz aber die meinen dann doch komplett verschiedene Dinge und mehr.
00:01:21: das geht schon los.
00:01:22: wenn ich sage Echo Adrian.
00:01:25: Dann
00:01:27: mein ich ganz was anderes wie du wahrscheinlich weil du meinst des Echoes zurückkommt.
00:01:32: der Akustiker versteht unter dem Echo ein verstehbares reflektiertes Schallsignal.
00:01:40: Es ist wirklich ganz, ganz komplex im Schallschutz.
00:01:44: Wenn wir von Schall-Schutz sprechen oder von der Akustik dann meinen viele Personen unterschiedliche Dinge.
00:01:52: also man muss wirklich sehen da eine meint wenn er die Nachbarn hört dann ist es Schall Schutz oder nicht vorhandener Schall schurz.
00:02:01: der andere meint Die akustik in einem Großraum Büro damit meine ich eigentlich die Raumakustik Und der nächste beschwert sich über Straßenverkehr vor seinem Schlafzimmerfenster und das ist dann der Emissionsschutz.
00:02:14: Das heißt, das Wort Schallschutz zu fassen und in irgendeiner Form den Menschen zugänglich zu machen ist äußerst komplex weil eben es sehr vielschichtig ist.
00:02:25: Es gibt in der Akustik ganz viele Teildisziplinen und allein dieses Wort Schallschutz bedeutet in vielerlei Hinsicht ganz was unterschiedliches.
00:02:36: Das heißt, es ist nicht eindeutig definiert und auch die subjektive Einstellung zu dem Thema ist natürlich auch entscheidend, was ich unter Schallschutz oder mit dem Schutz gegen auf mich einwirkenden Lärm verstehe.
00:02:56: Also du hast es ja jetzt schon mal gesagt das ist extrem facettenreich Das weiß eigentlich auch jeder Laie schon, dass man da in den verschiedenen Situationen auf einen Schallschutz trifft und dann natürlich ganz unterschiedliche Maßnahmen zu treffen sind um dieses Thema sozusagen im Griff zu bekommen.
00:03:19: Deshalb wollen wir heute einmal die Grundlagen ein bisschen sortieren, dass wir beginnen auf einem sehr niedrigen Level.
00:03:26: Es ist schon allein mir geschuldet weil sage ich mal jetzt tut er!
00:03:31: ausgewissene Experte, die mir da gegenüber bist und ich die Fragen stellen soll.
00:03:35: Das heißt wir wollen eigentlich mal sagen was ist denn überhaupt Bauakustik?
00:03:41: Haben wir ja vorher schon einmal das jetzt schon sehr losgelegt auf einmal und dann was ist die Raumakustika?
00:03:49: Und was verstehen wir unter deinem letzten Wort Emissionsschutz denn überhaupt?
00:03:53: also da kannst du uns jetzt einfach mal mit auf die Reise nehmen und sage mal zumindestens in deinen Bildungsniveau auf deinem Bildungsmio heben.
00:04:04: Ja gut, also es ist vielleicht so, wir fangen mal ganz von vorne an weil man muss ja schon gestehen der Schallschutz war bei allen die eine bauliche Ausbildung genossen haben wahrscheinlich nicht an erster Stelle was das Lieblingsfach angeht.
00:04:18: zumindest ist das das Feedback dass ich immer wieder bekomme und deswegen sollten uns zunächst mal anschauen was ist Schall eigentlich?
00:04:25: eine Druckschwankung in der Medium, das heißt meistens Luft.
00:04:28: und wenn in der Luft da Druck mit einer bestimmten Frequenz wechseln.
00:04:32: Also diese Druckschwangungen sich ausbilden und sich als Welle zur menschlichen Ohr hinbewegen dann sprechen wir von Luftschall.
00:04:40: Das heisst es gibt eine anregende Quelle also sprich irgendeinen Lautsprecher, der fängt an die Luft in ihren Drücken sozusagen zu verschieben.
00:04:51: und diese Welle, die sich dann ausbreitet, die gelangt zu unserem Ohr.
00:04:55: Und unser Ohr ist in der Lage, diese Druckschwankungen als Töne oder als irgendein Schallereignis letztlich wahrzunehmen.
00:05:04: Die meisten Menschen können so zwischen sechzehn Hertz – das ist ein sehr niedriger Ton – und sechziehntausend Kilohertz, also sprich, sechzentkilohertz bzw.
00:05:15: sechzentausend Hertz können wir höheren.
00:05:18: Und neben diesem Luftschall, den wir immer haben gibt es auch noch den Körperschall.
00:05:21: Das heißt Es gibt Schwingungen auf einer Platte und die breiten sich in einem festen Medium also nicht im Luft aus sondern auf der gleiche oder eine sehr ähnliche Art und Weise Auf einer platte.
00:05:34: mit diesen beiden Dingen müssen wir umgehen weil wir sozusagen In der Bau- und Ramarkustik zunächst einmal Die luftschall Wellen haben und diese luft schallwellen unter Umständen ein festes Bauteil anregen, dann gibt es Bigewellenschwingungen oder Körperschall der in den Empfangsraum rübergeht und letztlich wieder als Luftschall abgestrahlt wird.
00:05:56: Das heißt wir haben immer in der Bauakustik diese beiden Arten von Schall also Luft- und Körperschall im einfachsten Fall die der Luftschahl regt ein Bauteilen an das Bauteilstrahl dann im Empfangssraum wieder ab und das ganze spielt sich für uns hörbar von sechzehn bis sechszehntausend Herzab.
00:06:18: Das ist ungefähr so das, was ein Mensch hören kann.
00:06:20: mit zunehmenden Alter wird natürlich diese Grenze auch ein bisschen verschoben.
00:06:25: Okay also das ist jetzt sozusagen genau das der Schall den wir einerseits hören und damit wahrnehmen können.
00:06:33: aber unter Umständen auch wenn du vom Körperschall da gesprochen hast dann können wir ihn auch spüren.
00:06:40: letztendlich ist es aber noch nicht der Schutz, wo wir jetzt davon sprechen.
00:06:44: Weil das war erst mal nur die Erregung selber.
00:06:50: und jetzt müssen wir ja eigentlich dann einmal vom Schutz sprechen.
00:06:53: und was bedeutet denn Schallschutz?
00:06:58: Die Frage ist tatsächlich, ich habe es ja schon mal versucht zu erklären.
00:07:00: Es ist natürlich schon so, dass jeder was anderes unter dem Schallschutz versteht.
00:07:05: Die Akustiker verstehen da noch nachhaltzeitbezogene Kenngrößen
00:07:08: usw.,
00:07:09: aber machen wir das mal ganz allgemein.
00:07:11: Schall-Schutz bedeutet am Ende unerwünscht die Schalleinwirkungen zu reduzieren.
00:07:15: Das heißt alles, was von einer Quelle kommt und zum menschlichen Ohr gelangt ist, möchte man soweit reduzieren, dass es mehr oder weniger erträglich oder angenehm ist.
00:07:26: Einerseits bedeutet ein Schall von außen fern zu halten, also sprich der Schutz gegen den von Außeneinwirkenden Lärm.
00:07:33: Das kann aber auch bedeuten dass man den Schall zwischen den Räumen reduzieren muss.
00:07:37: das heißt Nachbar A ist sehr laut und der Nachbar B möchte es nicht hören.
00:07:42: Dann müssen wir eben bessere Schaldemasse einbauen, da kommen dann noch dazu.
00:07:46: Es kann aber auch bedeuten dass man die akustischen Verhältnisse innerhalb von einem Raum verbessern wollen das die Sprachverständlichkeit steigt.
00:07:53: Das heißt, dass der Raum nicht allzu hallig ist.
00:07:55: wenn's zu Hallig ist versteht man sein eigenes Wort oder das Wort vom anderen nur bedingt oder nur sehr schlecht.
00:08:03: Und auch das kann schallschutz sein, dass man sagt man möchte die nachhaltzeit in einem Raum reduzieren,
00:08:09: um
00:08:10: angenehme Arbeitsverhältnisse im Büro zu haben.
00:08:12: Das gehört zur Rahmenakustik.
00:08:13: das andere Grad eben war eher Bau-Akustik und daraus sieht man schon es gibt einfach nicht den Schallschutz wo man sagt genau das ist SchallSchutz sondern das kann sehr vielschichtig sein und wir meinen halt ganz unterschiedliche Dinge darunter.
00:08:27: und das ist genau die Schwierigkeit das immer so ein bisschen zu ergründen.
00:08:30: das ist auch immer das erste was ich tue dass ich mir überlege was ist überhaupt das Ziel?
00:08:34: Ich frage dann auch immer ganz klar nach der Aufgabenstellung.
00:08:38: Die Frage geht jetzt heute um Raumakustik, geht es um Bauakusti?
00:08:41: Was ist Ihr Ziel und was wollen Sie erreichen?
00:08:43: Und je nach dem, was an dieser Stelle zurückkommt vom Kunden oder vom Nutzer sozusagen ergibt sich dann eine Aufgabenstellung mit der man umgehen muss.
00:08:53: Okay also habe ich verstanden wenn ich jetzt von mir aus der Praxis heraus mal überlege das erste was du genannt hast das wäre ja so der Straßenlärm in einem Gebäude eben nicht mehr so wahrnehmen möchte.
00:09:08: Das heißt, ich muss sich bewerten was ich draußen habe Straße, Bahn, was auch immer und dann brauche ich diese Emission die da einwirkt sozusagen fernhalten.
00:09:19: Dann haben wir ja gesagt den Nachbarn hast du da gerade vorher gesagt wenn man jetzt wieder mit dem Begriffen des Bautnungsrechts sozusagen das mal betrachten wollen, dann mehr als die Trennenwand.
00:09:32: Die eine gewisse Leistung erfüllen muss um der Nachbarstochter ihr Schlagzeug bei der Übung etwas reduziert rüber zu bringen.
00:09:42: und das letzte ist so das klassische was ich mir drunter vorstelle natürlich derjenige, der in die Oper gehen will.
00:09:49: Der will den klaren Klang dieses Orchesters hören und nicht immer wieder noch einen Nachhalt also zweites Mal oder drittes mal dann hören weil er da seinen Genuss wahrscheinlich verlieren wird.
00:10:04: okay und genauso wie man es eigentlich bei den anderen Sachen gemacht haben Bauortennungsrecht und Brandschutz usw.
00:10:12: Geht es immer los mit den Begriffen.
00:10:13: und da bediene ich, dass du uns jetzt mal einfach diese wichtigsten Begriffe erläuterst, die man brauchen um sozusagen Schallschutz dann auch richtig zu verstehen.
00:10:25: Fangen wir ja an?
00:10:25: Ja
00:10:26: genau, dann fangen wir einmal an!
00:10:27: Und ich muss aber gleich noch eine Kleinigkeit zu deinem von eben von eben gesagtem Satz korrigieren.
00:10:32: Du hast gesagt in der Oper, da möchte man nicht viel Nachhalt haben oder so... Es ist eben unterschiedlich.
00:10:37: In einem Büro zum Beispiel möchte man wenig Nachhaltzeit haben oder relativ geringe Nachhaltzeiten.
00:10:42: in dem Raum für musikalische Darbietungen kann es unter Umständen sein, dass das sogar gewollt ist und die Nachhalt-Zeit etwas höher ist damit der Klangerlebnis besser wird.
00:10:50: Das heißt auch da sieht man schon, es macht einfach einen Unterschied um was es gerade geht.
00:10:55: aber das war jetzt nur so ein kleiner Einspieler zu deinem Beispiel weil's wunderbar gepasst hat, weil man da auch sieht, dass nicht nur der Schallschutz unterschiedlich ist sondern Das Ziel, das wir erreichen.
00:11:04: Jetzt
00:11:04: wollte ich wieder besonders gescheit sein und dann hat es wieder eine Punkt.
00:11:07: Ja, sie ist der Schall, das ist halt schon ein Spezial.
00:11:10: Der
00:11:10: Schall ist auch gut.
00:11:11: Genau!
00:11:12: Gut aber wir fangen trotzdem mal an.
00:11:14: also ein Schaldemaß und wir fangern jetzt zunächst einmal an wo muss es denn liegen?
00:11:19: Also in der Regel ist es so dass in der Bauakustik ein Schaltemaß immer hoch sein muss.
00:11:22: Also das ist schonmals erste.
00:11:24: Wir haben zwei verschiedene Größen, wir haben einen Pegel und wir haben ein Schalthemaß Und einer dieser beiden Größen muss immer hoch sind.
00:11:30: aus einem Schaltemmaß muss hoch sein dass es gut ist und das beschreibt letztlich auf eine bestimmte Art und Weise den Transmissionsgrad, der Schallenergie durch ein Bauteil.
00:11:40: Und der Transmisionsgrad beschreibt also welcher Anteil der Schallenergie passiert das Bauteile?
00:11:46: Und daraus wird dann am Ende der zehnfache Logarithmus gebildet oder zehnmal der Lok zur Basis X. Das ist was ähnliche Vorgehensweise wie bei Pegel.
00:12:04: Das heißt, wir machen erst einmal den Transmissionsgrad und schauen uns das an.
00:12:08: Daraus ergibt sich auf eine bestimmte Art und Weise das Schalde im Maus und dann logarithmieren wir das noch mal und machen zehn Mal Zehn und dann ergibt es sich die sogenannte Dezzi also für Zehen des Dezsi Bell.
00:12:22: Verstanden?
00:12:23: Also es geht jetzt darum die Fähigkeit zu bewerten wenn man den Durchgang durch einen Bauteil wie weit er reduziert wird.
00:12:33: Eine gute Trennwand reduziert hoch sozusagen, hat ein gutes Dämmmaß.
00:12:41: Ein schlechter Trennenwand hat eine niedrige Stemmaß kann man eigentlich sogar in Richtung Wärmeschutz.
00:12:47: auch habe ich das gleiche eine gute Wand reduziert den sozusagen Wärmedurchgang.
00:12:54: schlechte Wand reduzieren nehmen nicht sogar.
00:12:57: und dann habe ich aber jetzt immer was von Pegeln gehört.
00:13:00: Da meinst du, aber nicht die aus dem Wirtshaus wahrscheinlich sondern das sind andere Pegel?
00:13:06: Ja man kann schon fast ein bisschen vergleichen.
00:13:07: also Pegel ist.
00:13:10: in der Bauerkuste wird es mit L abgekürzt für Levels und da geht's immer darum dass man eine physikalische Einwirkungsgröße mit einer Referenz vergleicht.
00:13:21: Es war jetzt wieder sehr physikalisch.
00:13:23: Aber was wir machen, wir schauen uns an Was kommt an?
00:13:25: Druckspankungen in Pascal?
00:13:27: Die Druckschwankung wird in Pascal gemessen, Newton pro Quadratmeter.
00:13:31: Und dann schauen wir uns an... Wir vergleichen das am Ende mit einer Referenz und beim Luftschall sagt man okay, wir schauen uns an wo liegt die Gehörschwelle bei Menschen?
00:13:41: Also das ist der Ton oder die Druckschwankung, die das menschliche Gehirn gerade so noch auflösen kann also so ein Ton den ich gerade noch höre gerade nicht mehr höher.
00:13:53: Also genau an dieser Kippschwelle, der sogenannten Grenze des Gehörs und die liegt bei ungefähr zweimal zehn hoch minus fünf Pascal also fünf Nuller zwei mal zehn hoch Minus Fünf Pascal und das ist so die Druckschwankung, die unser Ohr ganz knapp noch hören kann oder vielleicht auch schon nicht mehr hört.
00:14:12: So jetzt haben wir praktisch die Einwirkungsgröße, dass das Druckwechselereignis, beispielsweise das Verbeiflügen von einem Düsenjet Und das vergleichen wir dann, das teilen wir.
00:14:22: Wir bilden den Patienten zu dieser Gehörschwelle.
00:14:25: Das heißt, wir sagen einfach um wie viel ist das physikalische Ereignis lauter als dass was ich gerade so hören kann oder stärker als das was sich grade so hören können?
00:14:36: und daraus wird dann wieder der Logarithmus gebildet mit zehn multipliziert.
00:14:40: und dann sind wir wieder wie gerade eben schon erklärt beim sogenannten Dezibel.
00:14:44: und wer jetzt da ein bisschen aufgepasst hat?
00:14:46: Wir haben einen Quotienten gebildert aus einer Druckwechselschwankungsgröße, also Pascal geteilt durch Pascal.
00:14:54: Er gibt eine dimensionslose Größe und trotzdem hat es eine Einheit.
00:14:57: Also eigentlich wenn ich gleiches durch gleiches teile dann kürzt sich diese Einheit raus Und das Dezibel ist letztlich ein Ehreinheit zu Ehren von Arthur Graham Bell.
00:15:07: Das Dezi steht für dieses Multiplizieren mit zehn.
00:15:11: So so ist der Pegel definiert.
00:15:13: Wir vergleichen immer mit dieser Hörschwelle Und im Baubereich sollten die Pegel immer niedrig sein.
00:15:20: Das ist genau das Umgekehrte, wie beim Schaldemas.
00:15:22: Beim Schaldemos müssen wir hoch sein und beim Pegel müssen wir immer möglichst niedrig sein.
00:15:27: Und das ist eigentlich so immer das, was das Erste, was die meisten Menschen verwirrt.
00:15:31: Einmal kommt der Akustiker daher und will hohe Werte und das andere mal will er immer niedrige Werte.
00:15:36: Und es ist immer so ein bisschen diese Schwierigkeit.
00:15:39: Aus diesem Vergleich mit einer bestimmten Hörschwelle ergibt sich dann in der Akoustik auch noch immer das Problem dass da so ganz komische Rechenlogik dahinter steckt.
00:15:50: Da gibt es ja dieses Theorem, das Beispiel macht eigentlich fast jeder irgendwann mal.
00:15:54: Null plus null ist nicht null sondern drei.
00:15:57: So und jetzt können wir sagen die Akustiker haben alle einen Vogel.
00:16:00: warum ist null plus zero drei?
00:16:01: Weil null plus null is immer null weil nix plus nix ist nichts Ja.
00:16:05: aber so ist es eben nicht, weil die Definition von null db ist genau die Hörschwelle.
00:16:10: Und wenn ich zwei Lautsprecher nehme und nebeneinander stelle oder eine nach dem anderen einschalte.
00:16:16: Und die sind so eingestellt, dass ich grad so nix höre!
00:16:19: Dann müssen ja zwei Lautsprecher mit einer Stärke, die ich grade so nicht hör trotzdem was ergeben.
00:16:25: Das ist genau der Grund weil wir eben diese Hörschwelle letztlich haben.
00:16:29: Diese HörSchwelle führt dazu, dass diese Definition von Null dB dazu führt das wenn man zweimal Null db hat, dass man es eben trotzdem hören kann nämlich genau zwei Quellen mit der Stärke mit der Fähigkeit, dass das Gehörs gerade so nicht hört.
00:16:45: Und deswegen ist es Null plus Null drei und dann gibt's halt noch ein bisschen seltsame Arithmetiken wie zum Beispiel sechs plus sechs ist neun und fünfzehn plus fuchzehn ist achtzehn.
00:16:53: aber das kommt eben aus dieser logarithmischen Denkweise die wir in der Akustik tatsächlich haben.
00:17:00: Ja, das ist ganz normale Physik, das kenne ich auch aus dem Bierzeit, zwar Nagal ergeben nämlich da auch schon wieder ein bissel mehr als wenigstens.
00:17:09: Genau!
00:17:10: Aber... Aber letztendlich ist es ja jetzt doch nicht ganz so einfach, wie du sagst.
00:17:16: Es gibt nicht nur einen Pegel mit dem man dann rechnet sondern da musst du jetzt ein bisschen aufklären weil da gibt's sehr viele Pegel.
00:17:26: und lege mal weiter, wir sind schon gut drin glaube ich.
00:17:32: Ja genau also es ist so dass sich die Akustiker offensichtlich an Spaßdraß machen ganz viele verschiedene Pegel einzuführen und ganz viele möglichst missverständlich wird.
00:17:42: Nein, also tatsächlich ist so wir haben sehr viele gebräuchliche Pegel.
00:17:46: Wir haben beispielsweise den sogenannten Norm Tritschall-Pegel der ist entweder bewertet oder nicht bewertete.
00:17:53: Der Norm Tritschall-Pegel das ist der Pegel dem wir wenn wir einen Norm Hammerwerk auf die Decke stellen dann sich im Raum da runter ergibt und dann noch normiert auf eine bestimmte Fläche Dass das also immer gleich ist, gibt es diesen normalen Drittschaltpegel.
00:18:09: Daneben gibt's zum Beispiel auch abewertete Pegel.
00:18:12: Das sind Pegel die so sind wie man sagen könnte wie als menschliche Gehör so ein Ton ungefähr wahrnimmt.
00:18:19: Dann gibt es eben Beurteilungspegel.
00:18:21: Es ist im Emissionsschutz relativ interessant.
00:18:24: und dann gibt es noch maßgebliche Außenlärm-Pegel, die wir verwenden um den Schutz gegen Außenlermen zu definieren bzw... die Anforderungen daraus abzuleiten.
00:18:35: Aber wichtig ist mir, ich kann jetzt nicht alle Pegel erklären und man hat es glaube ich auch schon verstanden oder gerade an der Erklärung gemerkt das ist ziemlich komplex da gibt's ganz viele.
00:18:44: Wichtig ist wenn wir in der Akustik einen Pegel bekommen dann immer hinschauen was dort dort steht.
00:18:50: Da steht A bewerter der Pegel Beurteilungspegel.
00:18:53: Man kann nicht einfach irgendein Pegel nehmen und dann sagen ach so ja den nehmen wir für das das passt dann schon sondern man muss es wirklich genau durchlesen.
00:19:01: gibts dann welche mit mit einem Apostroph oben drüber, ohne Apostroph.
00:19:04: Und das ist so ein bisschen die Verwirrung, die oft entsteht.
00:19:07: aber wenn man es genau liest und wenn man sich's genau anschaut dann ist es meistens so dass sie relativ schnell klar wird um was es geht.
00:19:17: Aber das ist wichtig in der Akustik sich die Einheiten beziehungsweise die Indizes und die Größen mit denen man hantiert sich ganz genau anzuschauen.
00:19:28: Aber letztendlich bleibt ja alles bei diesem anfänglichen Quorzenten nur.
00:19:33: Jetzt werden halt unterschiedliche Beurteilungsmaßstäbe für die Lärmquellen angesetzt und dazu gibt es natürlich auch die unterschiedlichen Messverfahren oder vielleicht auch Verfahren, wie ich die bewährte dann nachdem es am Ende ermittelt wird.
00:19:51: Und bevor wir jetzt mit diesen ganzen Pegeln da noch anfangen hast du noch paar mal schon das Wort bewertet mitgenommen und ich glaube, dass müssen wir auch noch kurz als Vokabel definieren.
00:20:05: Was heißt denn denn bewertete dabei?
00:20:09: Also bewerten sind Akustik so ähnlich wie wenn man sagt Ich vergleiche etwas.
00:20:13: also wir haben ja gerade gesagt Wir vergleichen Mit dieser Hörschwelle zum Beispiel.
00:20:18: Und wenn ich etwas bewerte dann sage ich schau mir an Wie diese Pegel sozusagen oder die Einwirkungsgröße im Vergleich beispielsweise zum menschlichen Gehör wahrgenommen wird.
00:20:30: Also die A-Bewertung z. B., der sogenannte A-Bewertetepegel, da nimmt man sich das Geräusch und dann sagt man okay wir schauen uns mal an wie kommt es ungefähr beim menschliche Gehören an?
00:20:43: Wie wirkt in Summe aufs menschlichem Gehöhren?
00:20:46: Wir bilden sozusagen ein Pegel, der in grober Nährung der Wahrnehmung des menschliches Gehöres entspricht.
00:20:57: Und das ist eben so, dass es nicht unbedingt zwingend so ist, dass sich ein Ton der bei hundert Hertz die gleiche Druckschwankung erzeugt wie ein Ton bei tausend Hertz, dass der beim menschlichen Gehör genau gleich wahrgenommen wird und deswegen müssen wir's irgendwie bewerten.
00:21:11: Das heißt, wir müssen sozusagen mit dem menschliche Gehört vergleichen und dann sozusagen bei Hundert Herz, dessen bisschen anders gewichten, bewährten als zum Beispiel bei Tausend.
00:21:21: Weil bei Taussentherz empfindlicher und bei tiefen Frequenzen, also bei hundert Hertz ist es nicht so empfindlich.
00:21:28: Da kann man auch ein bisschen mehr Druckschwankung vertragen und nimmt's dann genau gleich laut wahr.
00:21:36: Das heißt Gehör... Also das ist ja auch das eigentlich schwierige Ärmer Schallschutz weil man mit einer menschlichen Wahrnehmung zu tun hat.
00:21:46: Und das Gehöhr ist halt bei verschiedenen hohen Frequenzendern unterschiedlich in der Regel unterschiedlich empfindlicher.
00:21:56: Ich habe auch den Podcast von dir vom Holzbeutztut Sachsen angehört und da hast du ja auch gesagt, auch der Nachbar, den ich mag oder nicht mag kann ein Master für sein wie empfindlich ich auf dessen Schall bin.
00:22:12: also da kommen ganz viele Sachen dazu und am Ende handelt sich es aber wie gesagt um eine Frequenzbewertung in Bezug auf das menschliche Gehör, aber ich glaube da sind wir alle in einem gewissen Mittelwert oder einen gewissen normierten Bereich unterwegs weil ich kann ja nicht jeden Menschen da einzeln bewerten.
00:22:35: Ja genau also diese Frequenzbewertungen soll eben die A-Bewertung so das menschenliche Gehirn auch nach Bildens- und Nährungsweise.
00:22:43: Da gibt es natürlich ganz viel Kritik dran, da gibt's auch ganz viele noch anderes dazu aber das ist so eine Bewertung.
00:22:49: Daneben gibt es noch die sogenannte Zeitbewertung, da gehts darum die Schalleereignisse in irgendeiner Form zu glätten weil es gibt eben unterschiedliche Geräusche.
00:22:57: Ein Schuss zum Beispiel der Ereignis ist sehr schnell vorbei dann muss ich im Messgerät einfach anders damit umgehen wie beispielsweise mit einem Nebelhorn dass sich natürlich völlig anders anhört wie eben dieser vergleichsweise Schuss.
00:23:19: Dieser abewertete Pegel der letzten Enders immer im Raum steht, den verwenden wir beispielsweise bei haustechnischen Geräten.
00:23:29: also wenn wir die eine Spülung oder Klosspülung bewerten wollen dann verwenden wird in abewerteten Maximalpegel der noch auf ein bestimmte Art und Weise so normiert wird dass er in allen unterschiedlichen Räumen vergleichbar wird und das ist der LAF Max N, der wird in der Bauakustik als Bewertungsgröße oder noch als Bewerbungsgrösse für technische Gebäudeausrüstung verwendet.
00:23:55: Den kennen wir da sozusagen.
00:23:57: aber neben diesem A-Bewertetenpegel.
00:23:59: und jetzt kommt wieder das was ich gerade gesagt habe, bewerten ist nicht immer gleich.
00:24:03: also der A-Bewertetepegel hat zum Beispiel nichts mit dem bewerteten Normtrittschallpegel oder den bewerteten Schaldemaß zu tun, weil das Bewerten wird sozusagen da auch Synonym als Begriff Synonym verwendet aber es ist eben nicht das gleiche.
00:24:18: Es ist eben was unterschiedliches und diese Größe hat mit dem Gehör nichts zu tun.
00:24:23: also bewährter der Normtrittschall-Pegel hat mit diesem abewerterten Pegel nix zu tun.
00:24:28: Da sagt man nicht einfach man nimmt das Hammerwerk und dann macht man die Abewertung sondern Dieser Sprektrum von diesem Pegel, da kommen wir noch dazu in einer der nächsten Folgen.
00:24:40: Was ein Spektrum ist wird mit einem Vergleichsbauteil verglichen also nach einem bestimmten Bewertungsverfahren.
00:24:47: das wird weltweit gleich gemacht.
00:24:50: bei uns ist es die dienen siebenhundertsebzehn eins und zwei.
00:24:53: Da gibt's bestimmt die Bezugskurven und diese Bezugkurve werden auf eine bestimmte Art und Weise verschoben und mit dem gemessenen Spektrom sei es der Normtrittschallpegel oder auch Das Schaldemaus, mit dem wird es dann verglichen und daraus wird ein sogenannte Einzahlwert gebildet.
00:25:10: Und diese Bewertung wird in der Bauakustik immer mit diesem Index W für weighted beschrieben.
00:25:17: Also Rw ist das bewertete Schaldemaus und lnv ist der bewertede Norm.
00:25:25: Dritschallpegel.
00:25:26: Da muss man echt aufpassen von was man spricht, also A-Bewertung ist nicht das gleiche wie das bewährterte Schaldemaus oder der bewährtaute Normtrittschallpegeli.
00:25:35: Es ist eben ganz wichtig sich die Indizes anzuschauen.
00:25:39: Jetzt hätte das in deiner angenehmen Manier auch gerne noch mal so schön zusammengefasst aber ich kann nur feststellen An der Stelle gibt man diese unterschiedlichen Bewertungen.
00:25:52: Es ist nicht immer bezogen auf das menschliche Gehör, sondern wir haben unterschiedliche Anregungen und Messverfahren dafür.
00:26:05: Und letztendlich aber wie ich es dann zusammenfüge wird schon nach Referenzen wieder entsprechend dieser Norm, also dieser Bezugskäufe gemacht.
00:26:17: Wichtig ist eben, dass ich mir anschaue.
00:26:20: Das hast du vorher ja schon mal gesagt wie die Bezeichnung ist und nämlich was beinhaltet denn überhaupt dieses Maß das sich da quasi geliefert kriege?
00:26:30: dann?
00:26:31: Genau!
00:26:32: Und das ist eben ganz wichtig, dass man sich das genau anschaut.
00:26:34: Was krieg' ich da eigentlich?
00:26:35: Welcher Wert ist es?
00:26:37: Für uns ist immer so ein bisschen in der Bauakustik bleiben Das ist ein wichtiger Punkt dieser sogenannten Norm-Trittschallpegel und den gibt es entweder im Labor oder am Bau.
00:26:47: Einmal wird der Norm-Trittschall-Pegel im Labor gemessen ohne seine Flanken, dann ist das L und tiefgestellt N,W also bewertete Norm- Trittschahlpägel und wenn er mit Flanken gemessen wird auf dem Auf der Baustelle sozusagen, also Onside, Stichnw ist.
00:27:06: Also da ist so Apostroph oben noch drüber, das ist ganz ganz wichtig dass man sich das immer anschaut, es wird in der Praxis immer wieder durcheinander gemischt.
00:27:13: Es gibt eben diesen Laborwert ohne die Flanken und im eingebauten Zustand.
00:27:17: wenn also das Bauteil In der Bau-Situation eingefügt ist sozusagen dann wird's ein L StrichnW Dann gibts oben einen Apostroph Und Das ist ganz genau analog auch zum R Strich W. also das gibt das Bauschaldemars im Labor ohne die Flanken und auf der Baustelle mit den ganzen Flanken.
00:27:37: Und wenn er weder hinter ist, dann ist es ein einziger Wert.
00:27:41: Also dann ist das weighted, vergleichend oder einwertig.
00:27:45: Das ist natürlich eine sehr grobe Vereinfachung weil in Wirklichkeit messen wir in der Regel mit einundzwanzig oder in einundzwanzig Terzen, das heißt zur Bauschalde.
00:27:55: Maus- oder so Normtrittschaltpegel besteht eigentlich aus einundzwanzig Werten und die müssen wir auf eine ganz bestimmte Art und Weise nach dieser Diensiehmhundertsebzehn zu einem Einzahlwert zusammenfügen.
00:28:06: Da kann man nicht einfach einen Mittelwert bilden.
00:28:09: und vielleicht auch nochmal ganz wichtig, wir messen halt in Terzen und eine Terz ist der dritte Teil einer Oktafe also Octave fangen wir mal ganz einfach an, ist Frequenzverdoppelung.
00:28:21: Also zwischen Fünfhundert und Tausend Herz liegt eine Octave.
00:28:25: Zwischen tausend und zweitausend Hertz liegt eben auch eine Octavie.
00:28:29: also der relative Abstand ist immer gleich da absolut die Abstand is unterschiedlich und wir messen praktisch zwischen den Tertspendern und die Tertspender ist immer die dritte Wurzel aus zwei Maler jeweils untereren Frequenzen.
00:28:43: Also Octavi ist Frequentverdoppelung.
00:28:46: Drei Terzen ergeben wieder eine Oktafe.
00:28:48: Also so ist es und diese einundzwanzig Werte werden dann eben zu diesem bewerteten Normtrittschallpiegel oder zum bewerteten Bauschaldemaß zusammengezogen, und dann wirds noch auf eine Normabsorptionsfläche oder auf eine Standardnachhaltzeit bezogen.
00:29:08: Das hängt damit zusammen, wenn ich so zu ... Ich mach's ganz einfach.
00:29:11: Nehmen wir mal an!
00:29:12: Wir nehmen ein Geräusch das messen wir in einem Raum der komplett mit Teppich ausgekleidert ist.
00:29:17: dann wird es geräuscht selbst wenn die Decke genau die gleiche ist leiser sein Wenn man das in dem Raum messen genau die gleichen Decke.
00:29:25: wir messen dass das aber im Raum der komplet betoniert ist Komplett hallig ist der Raum Dann wird der Pegel lauter sein.
00:29:31: Wir wollen aber ja wissen wie gut unser Bauteil ist und deswegen müssen normieren.
00:29:35: Wir müssen also praktisch unser Bauteil oder unseren Raum auf Standardkonditionen zurücksetzen und das bedeutet dann immer das N, wenn wir irgendwelche Pegel haben.
00:29:46: Also LAF Max-N, LAF max NT, LNW, LNT W... Und da macht man einfach nichts anderes, dass man sozusagen das zurückführt auf ein Standortraum.
00:29:58: Es gibt natürlich auch Kritik, dass von Normabsorptionsfläche auf Standard nach der Zeit umsetzt.
00:30:04: Aber da werden wir uns mal in anderen Folge nochmal drüber unterhalten.
00:30:10: Okay, mag dann einer sagen dass irgendwie Brand schon schwierig ist oder Bautnungsrecht schwierig ist zu verstehen?
00:30:18: Also ich glaube nicht.
00:30:20: aber... Der Unterschied
00:30:21: ist das das physikalisches michelt.
00:30:23: Das andere machen wir uns ja selbst.
00:30:25: Ja, da hast du auch recht!
00:30:27: Okay, also für mich was ich jetzt wirklich wichtig mitgenommen habe ist wo du gesagt hast immer wenn das Strich dabei ist dann sind die Flanken mit dabei.
00:30:38: Also die Baustellenmessung und dementsprechend muss ein Wert der Strich hat ja immer einen schlechteren Wert ergeben als wie ohne Strich.
00:30:49: Das ist glaube ich mal auf unserem einfachen Niveau bleiben Eine ganz wichtige Erkenntnis.
00:30:58: Die Flanken, wenn dazukommen, dann muss der Wert oder die Leistung ja schlechter sein weil zusätzliche Sachen das sozusagen dämpfen.
00:31:07: Exakt!
00:31:08: Genauso ist es.
00:31:09: So jetzt weiß ich nicht... Kannst du mal nachschauen, ob überhaupt noch Zuhörer da sind?
00:31:15: Oder haben die schon mit blutigen Ohren abgeschalten.
00:31:20: Ich hab Spaß bei Seite!
00:31:22: Für heute haben wir in die Grundthematik Schallschutz eingestiegen und jetzt machen wir einen kurzen Break.
00:31:34: Wir wollen das ja in den nächsten Folgen auch fortführen.
00:31:38: Schauen dass man nicht gleich alles Pulver verschießen kann.
00:31:41: Und jetzt stellen wir uns noch die Frage, was hatten das mit dem Bauordnungsrecht zu tun?
00:31:46: Weil letztendlich ist ja am Ende auch der Schallschutz ein Teil der Bauvorlagen und muss damit mit einem Bauordlungsrecht etwas zu tun haben.
00:31:58: Genau!
00:31:59: Das ist die perfekte Überleitung.
00:32:00: Wir hatten in den letzten sieben Folgen also in der Folge sechs und sechs A, die siebte Folge unter anderem diese Schutzziele hergeleitet.
00:32:07: Und da ging es ja auch immer darum, wir haben ein Schutzziel und dieses Schutzziel muss konkret in irgendeiner Art und Weise umgesetzt werden.
00:32:17: und jetzt geht's um die Umsetzung der Schutzzielle für den Schallschutz.
00:32:25: Und wer jetzt aufpasst hat, wir haben ja die MVVTB, glaube ich in Folge drei oder irgendwo was mal komplett durchgegangen und die hatte ja ihre Teile für jeden Fachbereich.
00:32:37: Wir haben angefangen bei der Standsicherheit und Tragwerk, Brandschutz und dann ging es so weiter.
00:32:43: und der Teil A-Fünf war die Erfüllung des Schallschutzes oder das Schutzziel des Schallschutzes, dass das sichergestellt ist.
00:32:54: Und dazu gibt es auch dann sozusagen die Norm dazu, die dort benannt wird in der technischen Baubestimmung.
00:33:04: Das ist jetzt in dem Fall die Aenerverzignung Neun-Teil I und die hat am Anfang natürlich mal eine Definition wie das Ganze vonstatten gehen soll.
00:33:16: Da heißt es, dass Bauwerk muss derart entworfen und ausgeführt sein dass von den Bewohnern und von denen in der Nähe befindlichen Personen wahrgenommener Schall auf einem Pegel gehalten wird, der nicht gesundheitsgefährdend ist.
00:33:32: Und bei dem zufriedenstellende Nachtruhe, Freizeit- und Arbeitsbedingungen sichergestellt
00:33:38: sind.".
00:33:39: Also da hören wir schon oder?
00:33:42: Wenn ich's vorlese, hören wir das daraus.
00:33:44: Dass man eben jetzt nicht sagt Ich darf gar nichts mehr hören oder es ist komplette Ruhe gewünscht sondern Es soll auf ein gewisses Maß gedämpft sein wo einfach am Ende Personen sich nicht gestört werden wo sie ihrer zumindest ihre Nachtruhe da finden können und auch ihren Beschäftigungen nachgehen können ohne dass das quasi negativ beeinflusst wird.
00:34:11: Und jetzt gibt es natürlich noch besonders Schutzbedürftige Räume, zum Beispiel Wohnungen oder Wohnheimen, Hotels und Krankenhäusern.
00:34:24: Da geht's eigentlich um den Gesundheitsschutz dann natürlich um die Vertraulichkeit bei normaler Sprechweise.
00:34:32: also ich will auch nicht dass jeder der Nachbar alles hört was wir da Was ich mit meiner Frau zum Beispiel so manchmal bespreche.
00:34:41: Und am Ende ist es auch der Schutz vor unzubemutbaren Belästigungen, also wenn er jetzt eine tolle neue Saunanlage hat und sich jeden Abend was zum Besten gibt dann muss das auch in einem Maß bleiben dass dann sozusagen erträglich ist.
00:35:03: Ja und am Ende heißt dann es kann nicht erwartet werden, dass Geräusche von außen oder vom benachbarten Räumen nicht mehr beziehungsweise als nicht belästigt wahrgenommen werden auch wenn in dieser Norm festgelegten Anforderungen erfüllt werden.
00:35:19: Die Schutz die empfundene Störung durch ein Schallereignis ist von mehreren Einflüssen abhängig zum Beispiel vom Grundgeräuschpegel Struktur der Umgebung von unterschiedlichen Empfindlichkeiten und Einstellungen der Betroffenen zu den Geräuschquellen in der Nachbarschaft, das ist auch das was wir vorher mal festgestellt haben.
00:35:45: Und daraus ergibt sich insbesondere die Notwendigkeit gegenseitig Rücksicht zu nehmen.
00:35:52: So Adrian und letztendlich sind es die Mindestanforderungen.
00:35:56: Ja genau, also das ist so ein bisschen das Thema.
00:35:58: Also das ist die MvVTB verweist und sagt Das ist die Norm mit der wir glauben die sind gesundheitsschutzsicher zu stellen.
00:36:11: Man muss wirklich sich überlegen ob die MVVTBA wirklich nur Gesundheitsschutz ist sondern da steht ja auch mehr drin dass Vertraulichkeit bei normaler Sprechweise erreicht wird und so weiter.
00:36:22: Das heißt, es ist nicht nur Gesundheitsschutz.
00:36:25: Und das ist auch ein Kritikpunkt an der einen Vierzig Null Neun, dass es eben nicht nur Gesundheitsschutze, sondern dass da ein bisschen mehr drin steht.
00:36:31: letzten Endes regeln wir dadurch unser gesellschaftliches Zusammenleben in irgendeiner Art und Weise.
00:36:38: Aber wenn jeder jeden hört und jeder machen egal was er macht immer mit live dabei ist dann ist es eben auch auf Dauer fürs gesellschaftliche Zusammenleben schwierig.
00:36:48: Ob dieser Mindeststandard am Ende wirklich das allgemeine Bau soll, ist also das was wir brauchen?
00:36:54: Das werden wir noch in einer anderen Folge kennenlernen.
00:36:57: warum beim Schallschutz diese Thematik immer so ein bisschen anders ist als bei den anderen bautechnischen Disziplinen weil da gibt es tatsächlich auch ganz interessante Rechtsprechung dazu was jetzt denn eigentlich das ist was ich liefern muss im Bereich des SchallSchutzes.
00:37:16: Ganz schwierig ist ja auch, was der Minderstandard überhaupt ist.
00:37:20: Also es ist ein ganz guter Punkt.
00:37:22: Häufig ist es gerade der Minderstandard, der dann gar keine Anwendung finden soll oder unterlaufen werden soll zum Beispiel, das ist aktuell in aller Munde der Gebäudetype E, wo man einfach sagt Ich kann es gar nicht sagen Forschungsgebäude oder Probiergebäudee und da möchte ich das jetzt unterlaufen.
00:37:51: Am Ende, wie du siehst, kann es doch gar nicht sein weil letztendlich der Artikel drei darf er nicht verlässt werden.
00:38:02: Das waren die Gründe.
00:38:03: Wenn wieder zurückdenkt an unsere früheren Folgen mit denen haben wir sogar angefangen, mit dem Artikel Drei, das ist die Grundanforderung nämlich dass alles so gebaut werden, in Stand gehalten wird und auch genutzt wird.
00:38:17: Dass das Leben und die Gesundheit und natürliche Lebensgrundlagen nicht gefährdet werden.
00:38:22: Und das ist das oberste Ziel.
00:38:25: Daran sieht man jetzt eigentlich schon wie schwierig diese Diskussion um diesen von dir eben gerade genannten Gebäudetyp oder Gebäudeklasse oder was auch immer das dann am Ende ist Typ E ist.
00:38:37: also man muss ganz deutlich sagen Es gibt eine Definition, auf die haben wir uns gesellschaftlich geeinigt.
00:38:43: Das sind Mindeststandards, die in der MVVTB definiert werden.
00:38:48: Ob das jetzt die MvVT-Präsidentin ist oder ob sich das Baurecht oder das DEBT der eigene Werte einfallen lässt.
00:38:55: aber klar ist auch wenn wir unter diese Mindeststandards drunter gehen dann steht schon zu befürchten dass wir diesen Artikel drei hier jetzt in dem vor bayerischen Bauordnung, dass insbesondere Leben und Gesundheit und die natürlichen Lebensgrundlagen nicht gefährdet werden eben schon gefährden.
00:39:14: Wenn wir etwas unterschreiten, das wir als Mindeststandard oder als das die konkrete Umsetzung zur Erreichung dieser Schutzziels haben.
00:39:25: Und das ist so ein bisschen das was ich schwierig finde an der Diskussion für diesen Gebäudetyp E, dass man glaubt, man kann unter die Mindeststandards gehen.
00:39:33: Und wenn man ehrlich ist diese Mindest-Standards können wir heute schon vernünftig vereinbaren.
00:39:38: Wir könnten jederzeit mit dem Kunden sagen okay wir machen nur Mindestscheißchutz, nur Mindest Standards Man muss ihn aufgrund von Rechtsprechung darüber aufklären, was das bedeutet.
00:39:49: Aber grundsätzlich könnten wir das und deswegen ist die Diskussion zumindest aus meiner Warte insbesondere im Hinblick auf den Schallschutz der sehr gescholten wird und zwar zu Unrecht sehr gescholten wird eher etwas schwierig.
00:40:01: Ich weiß nicht ob es du wahrnimmst Michael aber ich glaube das ist schon so.
00:40:05: Ja das ist wirklich so!
00:40:07: Du hast ja jetzt gerade das Wort Aufklären auch in den Mund genommen.
00:40:11: Das ist ja im Übrigen unsere Mission auch mit diesem Podcast und letztendlich habe ich immer so das Gefühl, alle die jetzt nach diesem Gebäude Typ E da schreien und die das unbedingt machen sind nicht soweit aufgeklärt dass sie einfach mit dem richtigen Maßnahmen auch den kostengünstigen Bau und die kostengünstigen Maßnahmen treffen können.
00:40:37: weil Das ist ja, wieso hat man diesen Gebäude Typ E?
00:40:42: Man sagt immer von kostengünstigen Bauern.
00:40:45: Aber letztendlich an den bauordnungsrechtlichen Schutzzielen kann ich niemals vorbeigehen, weil sonst wird es einfach Gesundheitsgefährden und alle anderen.
00:40:54: haben wir eigentlich genug Maßnahmen.
00:40:56: Und wenn ich ein bisschen im BAU-Ordnungsrecht mich auskenne und vielleicht gesagt bissel, ich muss mich gut im Baudnungs recht auskennen, dann habe ich Mittel und Wege auch ohne Gebäudetype E genau das Gleiche zu machen und bleibe trotzdem in der Spur.
00:41:16: So jetzt ist es für mich ja mal heraus, dass der Gebäudetype E sehr fragweilig ist?
00:41:23: Ja ich glaube man muss einfach drüber nachdenken was wir erreichen wollen und diese Mindeststandards die sind einfach nicht so unterschreiten.
00:41:28: und dann ist der Gebäusetyp E letztlich ein anderer Name für das Bauen von Minderscheuschutz.
00:41:34: und ich glaub das werden auch in den nächsten Folgen uns noch mal vornehmen, wie funktioniert es mit dem Schallschutz?
00:41:40: Was ist das Mindest-Schall-Schutz?
00:41:41: Wie können wir's umsetzen?
00:41:43: und dann werden wir das mit der Musterholzbaarichtlinie miteinander verweben.
00:41:46: Also Schall- schutz und Brandschutz, das gehört schon irgendwie zusammen weil die sie beblankungen da sind.
00:41:50: und dann wären wir das alles aufbauend aus diesen Anforderungen heraus miteinander verwegen.
00:41:56: und das ist glaube ich unser Ziel.
00:41:57: und dann kommen wir unserer... du hast jetzt gerade sehr große Worte benutzt.
00:42:01: unsere Mission ja dann kommen wird den Ziel dass man haben nämlich Aufklärung und Wissen zu verbreiten immer näher.
00:42:07: Ja, für mich ist das schon eine Mission und letztendlich heute haben wir gute Grundlage geschaffen.
00:42:13: Ich mag schon wie es bei mir im Gehirn rumort schon der Schallschutz und weil man vielleicht noch ein zweimal den Podcast anhören und dann bin ich schon bereit nämlich für die nächsten Folgen und da wollen wir dann glaube ich noch etwas tiefer einsteigen.
00:42:30: oder da waren wir sicher ein bisschen tiefer Einsteigen Adrian Und dann wirst du uns da noch weiter nach oben bringen.
00:42:38: Genau, in den nächsten Folgen werden wir einfach tiefer einsteigen.
00:42:40: Wir werden uns anschauen was sind die Besonderheiten beim Luftschall oder beim Trittschall?
00:42:44: Was sind Nachhaltzeiten und was ist die Schallausbreitung?
00:42:46: und wie geht man eigentlich an so einen Schallschutz überhaupt erst mal ran?
00:42:49: also was ist das erste dass ich mache wenn mich über SchallSchutz unterhalte?
00:42:53: und deswegen sagen wir für heute am Ende würde ich sagen.
00:42:57: Ja vielen Dank fürs Zuhören!
00:42:59: Sind pünktlich fertig geworden.
00:43:00: genau danke fürs zuhören.
00:43:02: Ciao und Servus bis zum nächsten Mal.
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